Eignungsprüfung Gymnasium Sachsen:

Eignungsprüfung Gymnasium im System der Bildungsempfehlung Sachsen:

Als zweiter Teil des "Aufnahmeverfahrens" der Bildungsempfehlung in Sachsen wird die Eignungsprüfung für das Gymnasium (vormals Aufnahmeprüfung für das Gymnasium) verstanden:

Gem. § 32 SOGY wird ein Schüler ins Gymnasium aufgenommen,

Hat der Schüler also keine Bildungsempfehlung für das Gymnasium erhalten, so kann er an der Eignungsprüfung Gymnasium teilnehmen und hierüber ggf. den Zugang zum Gymnasium erhalten.

Bevor man sich vorschnell hierauf einläßt, sollte man indes prüfen, ob man nicht ggf. die Bildungsempfehlung korrigieren kann. Bitte klicken Sie für nähere Informationen hierzu auf vorstehenden Link oder kontaktieren Sie mich für eine Erstberatung oder die deutschlandweite Vertretung Ihrer Interessen direkt.

Eignungsprüfung Gymnasium Sachsen - die Voraussetzungen:

Gem. § 33 Abs. 5 SOGY ist eine schriftliche Prüfungsarbeit anzufertigen, die die Fächer Deutsch, Mathematik und Sachunterricht zu gleichen Teilen berücksichtigt. Ein Schüler hat die Eignungsprüfung bestanden, wenn die Note "gut" oder besser ist.

Auch hier wurden demnach die Grundsätze der Bildungsempfehlung eingebaut:

  • Zum einen analog dem Übertrittsverfahren in Bayern Einbeziehung des Sachunterrichts in die Entscheidung und damit Verabschiedung vom klassischen Modell wie dies beispielsweise nach wie vor die Grundschulempfehlung Baden-Württemberg beinhaltet, bei dem nur Deutsch und Mathematik Relevanz beigemessen wird.
  • Zum anderen Anhebung des Notenschnitts auf 2,0!

Im übrigen handelt es sich nach wie vor um eine "ganz normale" Prüfung (spöttisch auch als Grundschulabitur bezeichnet), für die allgemeine Grundsätze des Prüfungsrechts gelten. Für eine Erstberatung oder die deutschlandweite Vertretung Ihrer Interessen kontaktieren Sie mich bitte direkt.

Eingungsprüfung Gymnasium und Rechtsschutz:

Der Rechtsschutz gegen die Eignungsprüfung enzspricht dem Vorgesagten:

Gegen das Ergebnis der Eignungsprüfung kann man wie üblich vorgehen und notfalls auch einen Eilantrag vor dem Verwaltungsgericht stellen.

Für nähere Informationen hierzu, eine Erstberatung zu Ihrem konkreten Fall oder die deutschlandweite Vertretung Ihrer Interessen kontaktieren Sie mich bitte direkt.